Sportliche Wochenschau

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Sportliche Wochenschau

Diese Gedanken kamen mir im herabschauenden Hund.

Bewegung ist gut für den Körper. Sport ist gut für die Seele. Umso mehr desto besser. Aber zu viel ist auch nicht gut. Zu wenig halt auch nicht. Aber schon so 3 bis 4 Mal die Woche. Mindestens. Rest Days sind wichtig, können aber auch "aktiv" gestalten werden, Yoga dient schließlich der Regeneration. Manchmal muss man einfach den Schweinehund überwinden, egal wie groß der ist. Danach gehts einem besser. Nach dem Sport ist Essen wichtig. Und davor auch. Generell, wenn man Sport mach darf man viel essen, mehr als andere Menschen vielleicht. Proteine, Ballaststoffe, gesunde Fette. Balance is the key. Auf den eigenen Körper hören. Aber...wie höre ich eigentlich auf meinen Körper wenn ich ständig den von anderen Menschen im Kopf hab? Wenn er voller Routinen und Beispielen aus dem Internet ist? Wenn ich ständig Menschen sehe die Marathon laufen, ins Fitnessstudio gehen, zum Pilates, in die Sauna, zum Yoga, Fahrradfahren. Ich möchte das alles nicht sehen, mich nicht vergleichen, mich nicht abhängig machen von der Meinung anderer. Möchte mir denken "Und wen juckts?". Aber ja, leider juckt's mich. Denn diese vermeintliche Selbstoptimierung ist allgegenwärtig. Zwischen Schrittzähler und Sportroutine ist Bewegung vom Ausgleich zum Lebensmittelpunkt geworden.

Als ich also diese Woche so beim Yoga war, in einem Yoga-Studio das mindestens so weit entfernt von irgendeiner Pinterest-Ästhetik ist wie Indien von Deutschland, kam mir während meines 20 (!) Minütigen Shavasanas (die Fitnessuhren der meisten Menschen wären durchgedreht aufgrund dieser "Inaktivität" während eines ursprünglich geplanten Workouts) folgender Gedanke mit dem ich dieses Gedanken-Wirrwarr gerne abschließen möchte:

Vielleicht ist die größte Form der Selbstfürsorge heute nicht das nächste Workout. Sondern der Moment, in dem man den Trainingsplan ignorieren, das Handy weglegt und akzeptiert, dass ein Körper kein Projekt ist. Sondern einfach ein Körper.

Fernab von diesen Erkenntnissen möchte ich wie immer ein paar coole Dinge mit euch teilen, die mir in letzter Zeit so begegnet sind:

  • Mein NEIN der Woche war diese fragwürdige Geschmacksrichtung von Chupa Cups (wehe es gibt bald noch die Richtungen Kartoffelbrei und Gurkensalat):
  • Passend zum Text oben habe ich mehr über die "7 Types of Rest" gelernt und es hat mich etwas verstehen lassen, wie ich meine Energiespeicher in Zukunft vielleicht etwas achtsamer auffüllen kann.
  • Ich habe "The Race" durchgeschaut und war sooooo begeistert. Die 3. Staffel war so stark und ich fand die Teams so cool und inspirierend!
  • Ich bin bereit für den Sommer und habe daher diesen Song in den letzten Wochen rauf und runter gehört!
  • Ein Rezept dass ich nicht gatekeepen will: diese Wrap-Omlette Situation! (hat auch viele Proteine, um hier den Bogen zum Sport-Thema wieder zu schlagen)

Und damit, sportliche Grüße

Juliane <3

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